Der Black Hat Sith & der White Hat Jedi

Wie mancher vielleicht weiß, habe ich in meinem Beruf viel mit Suchmaschinenoptimierung zu tun. Kurz: SEO

Dabei gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Die eine ist eher die „dunkle“ Methode, in der man nicht nur die eigene Seite nach oben bringen will, sondern auch gleichzeitig die Wettbewerber möglichst nach unten. Verschrien wird diese Methode oft als Black Hat SEO. Man könnte sagen, dass dies die dunkle Seite von SEO ist. Also quasi die Sith, wenn man mal eine Parallele zu Star Wars ziehen möchte.

Es gibt aber auch die helle Seite der Macht. Die White Hat SEOs, die seriöse Suchmaschinenoptimierung betreiben. Im Star Wars Universum also die Jedi.

Die White Hat Jedi sorgen bei der Suchmaschinenoptimierung dafür, dass ihre Seite eine gute OnPage Optimierung hat. Damit macht man den Content auf der Website für Google erstmal gut verdaulich. Das bedeutet, dass Überschriftenhierarchien korrekt eingehalten werden, dass die Struktur der Website sauber ist, keine toten Links oder unnötigen Weiterleitungen vorhanden sind und noch vieles mehr.

Für diese sogenannte OnPage-Optimierung gibt es viele verschiedene Regeln und Faktoren. Viele davon kann man bereits allein dadurch einhalten, indem man sauberen HTML-Code schreibt und sich an die allgemeinen HTML-Regeln hält. Doch alle Regeln und Kriterien zu kennen und dann im eigenen Projekt auch noch zu finden, ist eine mächtige Aufgabe. Hierfür gibt es Tools, die einen dabei unterstützen, indem die Website automatisiert durchsucht und analysiert wird und dann übersichtlich auflistet, welche Fehler man gemacht hat und welche Verbesserungen sinnvoll sind.

Dazu kommt noch, dass man seinen Inhalt ebenso optimieren muss. Ein guter White Hat Jedi nutzt hierfür ein WDF*IDF-Tool um die Verteilung seiner wichtigen Keywords optimal auszunutzen. Ein Black Hat Sith nutzt solche Tools natürlich ebenfalls.
Hierfür kann man z.B. das WDF*IDF-Tool von Seobility verwenden.

Man fasst diese Arbeiten als „OnPage-Optimierung“ zusammen, weil es dinge sind, die man direkt auf der eignen Webpräsenz vornimmt.

Auch Backlinks sind wichtig. Google schaut sich sehr genau an, wer oder was auf die eigene Seite verlinkt. Dabei gibt es gute und schlechte Links. Ein echter Black Hat Sith macht sich dies zu nutze und platziert vornehmlich negative Links auf unseriösen Seiten. Natürlich nicht zu sich selbst, sondern zu den Webseiten des Wettbewerbers. Das hat der Zweck, dass diese von Google abgestraft werden und somit auf die hinteren Plätze abrutschen.

Ein White Hat Jedi macht sowas natürlich nicht. Er bemüht sich vielmehr um seine eigenen Links und sieht zu, dass diese aus guten und seriösen Quellen stammen. Vornehmlich in Form von Blogs, Berichterstattungen oder Empfehlungen und weniger durch Verzeichnisseiten.

Den Aufbau von Backlinks ordnet man in den Bereich der OffPage-Optimierung ein, da es sich um Maßnahmen handelt, die man außerhalb der eigenen Webpräsenz durchführt. Diese Maßnahmen dienen eher dazu, Besucher über weitere Wege auf die eigene Seite zu locken und Google entsprechende Signale über die eigene Seriosität und Bekanntheit zu senden.

Doch warum erzähle ich das alles? Cinestock hat einen SEO-Contest gestartet. Dabei geht es im wesentlichen darum, seine Seite zu einem bestimmten Keyword bei Google nach oben zu bringen und dort auch eine gewisse Zeit lang zu bleiben. Cinestock hat für diesen Contest einige Partner an Bord, die die Preise für die Gewinner des Contest sponsern.

Ziel ist es, sich für eine Seite der Macht zu entscheiden. Demnach optimiert man entweder auf das Keyword Black Hat Sith oder auf White Hat Jedi.

Ende dieser Woche startet die Auswertung und Cinestock wird im Rahmen des SEO-Contest die Google Suchergebnisse von „black hat sith“ und „white hat jedi“ abfragen und die ersten 40 Platzierungen der Suchergebnisse mit Punkten versehen.

Dass dabei das Thema Star Wars gewählt wurde, finde ich persönlich sehr schön, da man hier schön mit den beiden Seiten der Sith und der Jedi spielen kann und eine tolle Parallele zu Black Hat SEO und White Hat SEO ziehen kann.

Natürlich habe ich meinen Blog ebenfalls SEO optimiert, genauso wie diesen Text. Ich selbst sehe mich daher eher als White Hat Jedi und weniger als Black Hat Sith, da ich hierfür keine dubiosen Methoden verwendet habe. Ich halte mich lediglich an die Tipps und Vorgaben von Seobility und die sind nicht so „black“ wie die Methoden zwielichtiger SEO-Optimierer. Und die gibt es ja genug da draußen.

Ich scheibe diesen Artikel im übrigen nur aus Jux und Dollerei, denn eigentlich mache ich beim SEO-Contest gar nicht mit. Aber ich möchte hier lediglich mal testen, was passiert, wenn ich meinem Text genügend Schlüsselworte hinzufüge.
Womöglich nehme ich sogar unbewusst teil, indem ich in den Suchergebnissen für White Hat Jedi auftauche. Oder sogar für Black Hat Sith. Aber das werde ich noch herausfinden, wo mein Beitrag landet. An so einem Contest habe ich bisher noch nie teilgenommen. Zumindest habe ich nichts gefunden, ob man sich gesondert registrieren muss.

Meine Domain existiert ja bereits seit ein paar Jahren, sodass ich hier durchaus schonmal den ein oder anderen Pluspunkt habe. Denn das Alter einer Domain ist durchaus ein Rankingfaktor. Das weiß sowohl ein Black Hat Sith als auch ein White Hat Jedi.

Nun ist es ja auch so, dass ein Text eine gewisse Länge haben sollte, damit er von Google auch ordentlich erfasst werden kann. Einen zu kurzen Text kann man ja auch als Mensch nicht ernst nehmen.
Nach diesem Satz haben wir nun 871 Wörter. (kannst gerne nachzählen)
Mindestens 800 Wörter sollte so ein ernstzunehmender Beitrag schon haben, um einen ausreichenden Content zu liefern.

Doch zurück zum Contest. Warum macht man sowas überhaupt?
Nun, es ist eine Art Kräftemessen und eine Möglichkeit zu zeigen, was man kann. Wer ist der beste SEO-Optimierer?
Es geht darum zu beweisen, dass man es hinbekommt, zu einem bestimmten Keywords möglicht schnell, möglichst lange und möglicht weit nach oben zu kommen. Den Platz 1 Bei Google ist ja das was jeder will. doch dazu muss man keine GmbH oder ein großer Konzern sein. Es kommt eigentlich nur auf gutes Marketing an. Wobei SEO eigentlich nur eine Randerscheinung und somit nur ein kleiner Teil von Marketing ist.

Die Optimierung der eigenen Inhalte für die Suchmaschine ist eine Tätigkeit, für die man sich nicht zwingen jeden tag oder den ganzen Tag hinsetzen muss. Das ist ein Prozess den man im mehreren kleinen Schritten vollführen kann. Allerdings ist es auch ein Prozess der quasi niemals endet. Man ist damit nie fertig. Denn auch wenn man vermeintlich alles für die Optimierung getan hat, kommt der Überwachungsprozess.

Denn nur weil man oben angekommen ist, bedeutet nicht, dass man da auch bleibt. Man optimiert nie alleine, denn die Konkurrenz schläft nicht und optimiert auch. Und so kann es passieren, dass man schon nach kurzer Zeit überholt wird.

Auch Google schläft nicht und entwickelt den Algorithmus für die Suche stetig weiter oder ändert die Kriterien für ein Ranking. In beiden Fällen muss man dann natürlich nachziehen und sich bzw. seinen Inhalt an die neuen Spielregeln anpassen.

Um zu sehen, auf welchem Rang man zum gewünschten Keyword steht und wie sich dieser Rang verändert, kann man verschiedene Tools nutzen. Diese Tools prüfen das Ranking im besten Fall täglich und geben ein Verlaufsdiagramm über die Entwicklung aus. So kann man auf starke Veränderungen auch mit entsprechender weiterer Optimierung regieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass man bei jeder kleinen Schwankung gleich nachoptimieren muss. Solche Veränderungen können täglich mal mehr und mal weniger stark auftreten und sind nicht per se besorgniserregend. Erst wenn das Ranking über einen Zeitraum von mehreren Tagen stark absinkt, sollte der geneigte White Hat Jedi eine Nachbesserung in Betracht ziehen.

Wenn Ihr selbst eine Webseite habt und diese SEO optimieren wollt, könnt Ihr gerne mal seobility ausprobieren und bei Fragen Kontakt mit dem Support aufnehmen.

Wer das entsprechende Kleingeld besitzt, kann natürlich auch eine Agentur beauftragen und von erfahrenen Profis eine Beratung erhalten. Ich bin allerdings der Meinung, dass man SEO mit einem entsprechende Tool als Hilfe durchaus alleine machen kann.

Suchmaschinenoptimierung ist zwar am Anfang viel Arbeit, aber am Ende zahlt es sich aus, wenn dein Content bei Google gefunden wird. Und zwar immer und nicht nur dann, wenn Cinestock einen Contest veranstaltet.
Ob Du dabei ein White Hat Jedi bist oder ein Black Hat Sith, das entscheidest allein Du.

Übrigens: Unsere Azubis nehmen tatsächlich am SEO-Contest teil. Hier findet Ihr Alexanders Seite, Philipps Seite und die von Lukas.


Endergebnis des Contest:

10. Platz  18. Platz

Nach dem Ende des Contest ist dieser Beitrag über die Suche nicht mehr zu finden.

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Dominik Sichling

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