Immunkarte: Impfstatus nachweisen ohne Smartphone

Auch fast 2 Jahre später hat uns Corona noch in der Hand. Immerhin können wir nun wieder am Leben außerhalb unserer eigenen vier Wände teilhaben. In der Gastronomie gilt bisweilen die 3G-Regelung, sofern man vor Ort verzehren möchte.

3G, das heißt: geimpft, genesen oder getestet. Mancherorts gilt sogar nur 2G (geimpft oder genesen) oder 3G+ (wie 3G nur ist ein PCR-Test erforderlich)

Welche Regelung auch gilt, als geimpfte Person muss man seinen Impfstatus nachweisen. Das kann man mit seinem Impfpass tun oder mit dem elektronischen Ausdruck aus der Apotheke oder dem Impfzentrum. Wer den ganzen Papierkram nicht mit sich herumtragen möchte, kann seinen Impfstatus auch über das Smartphone nachweisen. Die Corona-Warn-App, Luca und die Apps diverser Krankenkassen bieten hierfür eine Funktion.

Allen voran, gibt es aber auch die CovPass App, mit der man sein Zertifikat scannen kann und somit dann auf seinem Smartphone nur noch einen QR-Code vorzeigen muss, der gescannt wird.

CovPass
CovPass
Entwickler: Robert Koch-Institut
Preis: Kostenlos
‎CovPass
‎CovPass
Entwickler: Robert Koch-Institut
Preis: Kostenlos

Doch was ist, wenn das Smartphone schlapp macht? Akku leer, App stürzt ab oder gleich das ganze Gerät. Auch ein Displaybruch kann es vollkommen unmöglich machen, den QR-Code zu scannen.
Ich möchte mich nicht alleine darauf verlassen. Es muss doch eine Möglichkeit geben, den Impfstatus nachzuweisen, ohne verschleißbare Papiere mitzuführen oder von einem elektronischen Gerät abhängig zu sein.

Gibt es. Die Immunkarte ist eine wasserfeste Plastikkarte, die den QR-Code aus der CovPass App enthält und somit genauso mit der CovPassCheck App gescannt werden kann. Zudem sieht sich auch ganz hübsch aus.

Das Ganze ist allerdings nicht kostenlos. Die Karte kostet 9,90 € und kann entweder online oder über eine teilnehmende Partnerapotheke bestellt werden. Wenige Tage später kommt die Karte per Post nach Hause und kann dann im Geldbeutel verstaut werden. Wer möchte, kann sie sich aber auch mit einem Lanyard um den Hals hängen, denn die Karte besitzt zu diesem Zweck auch eine Öse.

Meine Frau und ich haben uns schon vor Monaten jeweils eine bestellt. Vor Kurzem flatterte dann aber für jeden von uns eine neue Immunkarte ins Haus. Einfach so.
Es gab bei einigen Immunkartenbesitzern offenbar Schwierigkeiten mit der Akzeptanz. Denn außer dem Namen und dem QR-Code befinden sich keine weiteren Informationen auf der Karte. So entschied man sich, die Karten umzugestalten und bisherigen Bestellern kostenfrei eine neue Karte zu senden. Das finde ich sehr löblich.

Immunkarte alt und neu

Auf dem Bild zu sehen: Links die alte Version, rechts die neue Version meiner Immunkarte. Bisher gab es aber nur wenig Probleme mit der Akzeptanz der Karte.

Wie ist das mit der dritten Impfung?

Manchen Personengruppen wird inzwischen eine dritte Impfdosis, als sogenannte Boosterimpfung empfohlen. Zum Zeitpunkt dieses Artikels sind das lediglich Personen über 80 Jahren und medizinisches Personals sowie in Pflegeberufen. Je nach Impfstoff kann es aber durchaus für weitere Personengruppen nötig werden, eine Dritte Impfung zu erhalten.

Was ist dann mit der Immunkarte? Muss dann eine neue ausgestellt werden? Und kostet die dann nochmal 9,95 €? Der Hersteller der Immunkarte hat uns darauf folgendes geantwortet:

Da es laut Corona-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung weiterhin möglich ist, sich mit dem QR-Code der zweiten Impfung im Alltag gültig auszuweisen, ist ein Upgrade der Immunkarte auf die 3/3 Impfung nicht zwingend notwendig.

Wenn Sie dennoch eine neue Immunkarte zum Ausweisen Ihrer 3. Impfung benötigen, besuchen Sie bitte wieder eine unserer Partner-Apotheken. Dort erhalten Sie nach erfolgreichem Ausweisen und Scan Ihrer alten Immunkarte einen 25%-Rabatt als geschätzte(r) Bestandskund:in – die Immunkarte kostet für Sie dann nur 7,40€ (inkl. MwSt).

Im Anschluss wird dann wie gewohnt eine neue Immunkarte auf Basis der Daten Ihres Impfzertifkats der 3. Impfung beantragt und Ihnen innerhalb von 7 Werktagen per Post zugeschickt.

Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob man dieses Geld für solch eine Karte ausgeben möchte. Mir war es das aber auf jeden Fall wert und ich fühle mich dadurch auf der sicheren Seite, sollte mein Handy im entscheidenden Moment nicht verfügbar sein.

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Dominik Sichling

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