Niedrig und Kuhnt: Eine Dokumentation, die zeigt, dass Duisburg die gefährlichste Stadt der Welt ist

Im Jahr 2003 wurden in Deutschland 422 Menschen ermordet. Etwa 60 %, also etwa 250 davon, in Duisburg. Diese harte Realität hat Sat1 von 2003 bis 2014 in der täglichen Doku „Niedrig und Kuhnt – Kommissare ermitteln“ den Deutschen klar gemacht. Die beiden titelgebenden Kommissare lösen etwa 190 Fälle pro Jahr, die Ermittlungen werden auf 22 Minuten zusammengeschnitten und ausgestrahlt. Unterstützt werden sie von 2-4 weiteren Ermittlern, ein paar Experten und einem Streifenpolizisten. Zum Glück haben die beiden eine Aufklärungsquote von 100 % und klären oft noch nebenbei andere Verbrechen auf, z. B. wird mal eben ein Autoschieberring aufgelöst, welcher gar nichts mit dem aktuellen Mord zu tun hat. Ein Karrierehighlight für jeden anderen Kommissar, ein langsamer Dienstag in Duisburg.

Bedenkt man, dass eine normale Mordkommission schnell mal 40 Mitglieder hat, zeigt sich die schlechte finanzielle Ausstattung der Duisburger Polizei. Wie soll man aber auch einen guten Personalstamm aufbauen, wenn hunderte Duisburger pro Jahr ermordet werden. Fast jede Familie hat mit den Traumata zu kämpfen und zehntausende Täter verstopfen Duisburgs Gefängnisse. Zudem werden so viele erfolgreiche Geschäftsleute ermordet, dass es unmöglich scheint, eine stabile Wirtschaft aufzubauen. Es ist hoffnungslos.

Es ist schon lange bekannt, dass Flüchtlinge nicht nach Duisburg abgeschoben werden, es ist sicherer, sich in Nordkorea kritisch öffentlich mit dem Kommunismus auseinanderzusetzen. Die Bundeswehr untersagt es ihren Soldaten, sich der Stadt näher als 25 km heranzuwagen, da eine solche Gefahr nicht zumutbar ist. „Zum Glück lebe ich nicht in Duisburg“, sagte uns der Bürgermeister von Tschernobyl auf Anfrage.

Eine solche Stadt für Menschen lebenswert zu gestalten scheint unlösbar, aber es gibt Ansätze: So gibt es geschätzte 500 Bordelle in der Stadt, welche auch gut besucht werden. Zwar geschieht auch hier des Öfteren ein Mord, aber den gestandenen Duisburger beunruhigt eine solche Kleinigkeit nicht. Zudem hat eine Bürger:in im Durchschnitt jedes Jahr 2,6 Affären, für Ablenkung ist also gesorgt.

Auch ein Ausflug in die vielen Wälder der Stadt ist zu empfehlen. Von der Kleinfamilie bis zum Serienmörder finden hier alle Platz für aktive Freizeitgestaltung. Einzig vom Buddeln im Boden ist abzuraten, Sie finden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Leiche und die Chance ist hoch, dass Sie der Täter waren.

Warum die Politik dieses Problem nicht angeht, ist mir nicht klar, und weshalb es von den Medien totgeschwiegen wird ein Rätsel. Ich vermute, dass niemand diese Wahrheit kennen möchte, um sich nicht der Hoffnungslosigkeit der Situation stellen zu müssen.

Sat.1 Gold wiederholt diese schockierenden Einblicke in die gefährlichste Stadt der Welt Freitag abends ab 21:40 mit je drei Folgen oder jederzeit bei Joyn. Meine Empfehlung für Ihr nächstes Wochenende.

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Dominik Sichling

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